Zwei Wege für den Einstieg ins FM-Business

ISS bietet mit dem Future Leaders Programme und dem Global Management Trainee Programme ambitionierten Talenten die Möglichkeit, in das FM-Business einzusteigen. Die zukünftigen Führungskräfte und Experten kennen das FM von der Pike auf und können den Kunden bestmöglich betreuen. Seline Kälin, Facility Services Manager, und Alexandre Wu, Project Manager Transition, erzählen, was sie in den Programmen gelernt haben und welche Chancen sich daraus für ihre Karriere und die Kunden ergeben.

Alexandre Wu, Project Manager Transition, Seline Kälin, Facility Services Manager

Seline, was hat dich dazu motiviert, das 18-monatige Global Management Trainee Programme zu absolvieren?

 

Ich habe ein Praktikum bei einem Kunden von ISS absolviert und wurde dort auf das Global Management Trainee Programme (GMTP) aufmerksam. ISS kannte ich bereits vom FM-Studium an der ZHAW, wo Dozierende unterrichtet haben, die bei ISS arbeiten. Da ich einen Berufseinstieg nach Abschluss des FM-Studiums suchte, gab es für mich keinen besseren als das GMTP. Durch die Bandbreite von Kunden, die ISS betreut, lernt man die Branche so gut kennen wie an keinem anderen Ort.

Alexandre, du hast dich für das 9-monatige Future Leaders Programme von ISS entschieden. Warum?

 

Da mich die Dienstleistungsbranche schon immer fasziniert hat, habe ich ein Studium an der Hotelfachschule in Lausanne (EHL) absolviert. Während meiner ersten sieben Jahre in der Luxushotellerie beschäftigte mich eine Frage immer wieder: «Wie können wir Kunden den besten Service bieten?» Ich wollte mehr über die Service-Interaktionen in der Customer Journey lernen und übernahm verschiedene Rollen in den Bereichen Front Office, Finanzen, Events und Verkauf. Später wurde ich an den Karrieretagen der EHL auf ISS und die Talentprogramme aufmerksam. Ich war fasziniert, wie ISS Standorte und Gebäude in grossem Stil betreibt, und wollte mehr über das Facility Management lernen.

 

 

Wie laufen die Programme ab?

ALEXANDRE

Das Future Leaders Programme ist eine Vollzeitbeschäftigung mit praktischer Arbeit und einigen Theorieblöcken. Ich begann im Bereich Transition, wo ich das Team bei der Implementierung des QHSE-Systems (Quality, Health, Safety &Environment) für einen Grosskunden unterstützte. Nach drei Monaten bestand die neue Aufgabe darin, zu verstehen wie das Key Account Management hinter den Kulissen funktioniert. Hier drehte sich alles um Kundentermine, Reportings und Governance. Die letzte Station führte mich in den Verkauf, doch aufgrund interner Anforderungen kehrte ich in den Bereich Transition zurück, um das Team in der Romandie bei der Verlängerung eines nationalen Mandates zu unterstützen. Neben der Arbeit nahm ich an spezifischen Schulungen auf lokaler und globaler Ebene teil.

SELINE

Das GMTP ist eine Art Minikarriere. Zu Beginn arbeitet man Seite an Seite mit den Placemaker beim Kunden und kann so branchenübergreifend verschiedene Servicelinien hautnah miterleben. Ich begleitete Gärtner:innen und Techniker:innen, aber auch Reinigungsfachkräfte im OP-Saal im Spital. Dann war ich unterwegs im Letzigrund-Stadion und im Datacenter in Zürich. Nach der Startphase vertiefte ich mein Wissen in Mandaten von Schweizer Grosskunden, in zentralen Funktionen und bei einem mehrmonatigen Einsatz bei ISS in Schweden. Das Programm hat noch weitere Vorteile: Die Teilnehmer:innen kommen aus der ganzen Welt und bei den Weiterbildungstagen trifft sich die Gruppe virtuell oder in Kopenhagen. Jede:r Teilnehmer:in wird durch einen Mentor aus dem Senior Management begleitet. In monatlichen Treffen konnte ich das Erlebte reflektieren und Ratschläge holen.

Was habt ihr rückblickend gelernt? 

ALEXANDRE

Als Projektmanager im Bereich Transition fungiert man als zentrale Ansprechperson für interne Teams und Kunden. Kommunikation und Koordination spielen hier eine entscheidende Rolle. Bevor ein neues Objekt in Betrieb genommen wird, bereiten wir unsere Fachkräfte aus den Bereichen Technik, Hauswartung und Reinigung auf ihre künftige Rolle vor. Auf Kundenseite sind in der Regel Betriebs- und Einkaufsteams an einem Projekt beteiligt. Oft haben diese Parteien unterschiedliche finanzielle und betriebliche Ziele. Die Kunst liegt darin, eine zufriedenstellende Lösung für beide Seiten und für ISS zu finden.

SELINE

Man lernt die Provider-Welt von der Pike auf kennen und packt an vorderster Front mit an. Versteht man die Arbeit an der Front, handelt man zielgerichteter und ist glaubwürdiger, egal in welcher Funktion man später arbeitet. Die Zeit im Key Account Management war für mich wegen der enormen Themenbreite sehr lehrreich. Wertvoll ist auch das grosse Netzwerk, das ich durch die verschiedenen Abteilungswechsel aufbauen konnte. So weiss ich ganz genau, wer ähnliche Themen hat und wen ich national und global anfragen kann. Das hilft mir heute sehr.

Was ist das Wichtigste, das ihr aus dem Programm mitgenommen habt? 

SELINE

Das Programm ist ein Sprungbrett. Als Trainee ist man sehr sichtbar. Es gehen Türen auf und ergeben sich Jobangebote. Ich konnte mitreden, mitgestalten und am Schluss den Arbeitsbereich wählen. Nach den 18 Monaten wusste ich genau, wo meine Stärken liegen und wo ich hin will.

ALEXANDRE

Facility Management ist ein schnelllebiges Geschäft, man kann sich leicht in Details verlieren. Ich sehe die Dinge jetzt anders und behalte immer das grosse Ganze im Auge, ohne dabei die wichtigen Details zu vernachlässigen. Wie das französische Sprichwort sagt: « Les détails sont sans importance, mais chaque détail a son importance. »

Interview

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Ihr arbeitet heute in anspruchsvollen Positionen bei ISS. Was könnt ihr bewegen?

SELINE

Ich betreue als Facility Services Manager den neu erbauten Campus eines Finanzdienstleisters und leite ein Team mit 30 Mitarbeitenden. Ich habe Budget- und Personalverantwortung und muss sicherstellen, dass die Qualität unserer Dienstleistungen stimmt. Beispielsweise beim Thema Nachhaltigkeit. Hier achten wir bei der Reinigung auf chemiefreie Produkte und mit Smart Cleaning wird dank Sensoren und Robotern nur dann gereinigt, wenn es nötig ist. Mir ist es wichtig, proaktiv Optimierungspotenzial zu suchen, um den Betrieb innovativer, nachhaltiger und digitaler zu gestalten.

ALEXANDRE

Bei der Implementierung von neuen Verträgen geht es oft um Standards und darum, für den Kunden den passenden Akzent zu setzen – das kenne ich auch aus der Luxushotellerie. Doch um voranzukommen, brauchen wir Mitarbeitende, die nah beim Kunden sind und mit innovativen Lösungen vorangehen. Der Austausch mit meinen Kolleg:innen ist daher von grosser Bedeutung, um zu verstehen, wie die Dinge funktionieren und wie wir unsere Leistung auch abseits der Standards stetig verbessern können.

Inwiefern profitieren unsere Kunden, wenn ISS in Talente investiert?

SELINE

Dank des Programms bekommt der Kunde Mitarbeitende, die das Facility Management von der Pike auf verstehen und Betriebe in unterschiedlichen Branchen im In- und Ausland kennengelernt haben. Dieses weiträumige Denken schätzt auch mein Kunde, der ebenfalls global denkt. Der Kunde profitiert von einer Person, die ambitioniert ist und die Fähigkeiten und das Wissen mitbringt, das Mandat voranzubringen. Dadurch entsteht eine Win-win-Situation für mich, für ISS und für den Kunden.

ALEXANDRE

Mit dem ISS Programm kann man die eigene Expertise schrittweise aufbauen. Der operative Rahmen und die Struktur ermöglichen es, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu erbringen. Zudem legt ISS den Fokus auf starke Werte, die ein Gefühl der Zugehörigkeit und Identifikation schaffen – sowohl intern als auch gegenüber dem Kunden.

 

 

Was sind eure nächsten Ziele?

ALEXANDRE

Mir gefällt an ISS, dass es ein sehr dynamisches Unternehmen ist. Was heute gültig ist, wird in fünf oder zehn Jahren wahrscheinlich anders sein, und man muss sich neu erfinden. Es ist daher entscheidend genügend Wissen zu erwerben, um ein erfolgreiches Team aufzubauen und zu führen, damit für unsere Kunden alles wie ein Schweizer Uhrwerk läuft.

SELINE

Mein Ziel ist es, die ideale Reisebegleiterin durch die FM-Welt zu sein. Sei es für meinen Kunden, für mein Team, aber auch für alle internen und externen Ansprechpartner. Ich habe den Anspruch in meinem Einflussbereich alles zu tun, damit der Betrieb läuft. Mit dem Campus habe ich ein Mandat, das ich mit Leidenschaft managen und weiterentwickeln kann. Und das ist das Schöne: Dass ich ein Umfeld habe, welches das auch erwartet und einen nicht zurückhält. Wichtig ist aber auch der Austausch im Netzwerk und dranzubleiben, was ausserhalb meines Tätigkeitsbereichs passiert. Die Reise ist lang und es gibt noch viel zu lernen. Man muss neugierig sein und bleiben.

 

Global Management Trainee Programme

Das ISS Global Management Trainee Programme ist ein Sprungbrett für Talente, in einem 18-Monate dauernden Ausbildungsprogramm operative, strategische, regionale und globale Bereiche des Facility Managements kennenzulernen und nach erfolgreichem Abschluss eine leitende Position bei ISS zu übernehmen.

Future Leaders Programme

Für Hochschulabsolventen ist dieses Programm die Chance, innerhalb einer 9-monatigen intensiven interdisziplinären Lernreise eine Führungsfunktion bei ISS einzunehmen. Durch das Eintauchen in die drei Fokusbereiche Operations/Key Account Management, Commercial und Transition erhalten die Kandidaten fundiertes Wissen für anspruchsvolle Aufgaben im Facility Management.

ISS Schweiz

Personenprofile

In diesem Artikel erwähnt

ISS Facility Services Manager

Seline Kälin

Seline Kälin ist bei ISS als Facility Services Manager tätig. Die diplomierte Kauffrau mit Berufsmaturität arbeitete zuvor als Privatkundenberaterin bei UBS. Seline Kälin verfügt über einen Bachelor of Science in Facility Management der ZHAW. Als Teil des Studiums an der ZHAW absolvierte sie ein Praktikum im Bereich Corporate Real Estate und Workplace Services bei Zurich.

ISS Transition Project Manager

Alexandre Wu

Alexandre Wu arbeitet als Project Manager im Bereich Transition bei ISS. Vor ISS war er als Business Consultant bei Coople tätig sowie während mehr als sieben Jahren in verschiedenen Luxushotels unter anderem bei Le Richemond in Genf und Hyatt Regency Paris Étoile. Alexandre Wu verfügt über einen Abschluss der EHL Hospitality Business School.

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